Am Donnerstag den 18.12.25, machten wir mit der AG „Die GBS ist bunt“ einen Ausflug zu einer Bildungsstätte in Frankfurt, um mehr über die Geschichte von Anne Frank und die Bedeutung von Akzeptanz in unserer Gesellschaft zu erfahren. Um 11:20 Uhr fuhren wir mit Bus und Zug nach Frankfurt und kamen dann um ca. 13 Uhr in Frankfurt-Dornbusch an.
Wir begannen unseren Besuch mit einer Einführung in das Leben von Anne Frank, in der wir erfuhren, dass Anne 1929 in Frankfurt am Main geboren wurde und in einer jüdischen Familie aufwuchs. Ihr Vater Otto, ihre Mutter Edith und ihre Schwester Margot mussten aufgrund der Verfolgung durch die Nazis Deutschland verlassen und in die Niederlande fliehen. Aber auch dort waren sie nicht sicher und Anne musste sich mit ihrer Familie im Hinterhaus verstecken. Während dieser Zeit schrieb sie ein Tagebuch, das später veröffentlicht wurde und zu einem Symbol für die Hoffnung und den Widerstand gegen den Holocaust wurde.
Leider wurde die Familie Frank erwischt und in ein Konzentrationslager gebracht. Anne und ihre Schwester Margot starben an Typhus (Fleckfieber) in Bergen-Belsen. Nur ihr Vater Otto überlebte und sorgte dafür, dass Annes Tagebuch später veröffentlicht wurde.
Danach schauten wir einen Lehrfilm, der uns die Bedeutung von Toleranz und Akzeptanz näherbrachte. „Jeder Mensch hat das Recht auf seine eigene Meinung, seine eigene Religion und seine eigene Identität“. Anschließend diskutierten wir darüber, wie wichtig es ist, andere Menschen zu akzeptieren und zu respektieren, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe oder ihrer sexuellen Orientierung.
Anschließend bekamen wir Tablets, um das Lernlabor zu erkunden. Wir konnten verschiedene Stationen besuchen, an denen wir mehr über die Geschichte von Anne Frank und die Bedeutung von Vorurteilen u. ä. in der Gesellschaft erfuhren. Wir sahen beispielsweise Aufgaben und Informationen über Hate-Speech, die Geschichte des Hinterhauses und vieles mehr. So verbrachten wir etwa 1,5 Stunden, erfuhren so viele neue Dinge über Vorurteile, Rassismus und natürlich die Geschichte der Anne Frank.
Zum Abschluss unseres Ausflugs gaben wir ein Feedback. Alle waren sich einig: Der Ausflug war ein voller Erfolg! Wir haben sehr viel gelernt und neue Meinungen, Sichtweisen und Erfahrungen gesammelt.
Text: Felicitas Spahlinger (9c)



