Unser Besuch an der Grenze Frankreichs

Am 28.05.2026 fuhren die Französischkurse der Klassen 8-10 in die Stadt Wissembourg an der französischen Grenze. Der Besuch war ein tolles Erlebnis für alle.

Nach einer kurzen gemeinsamen Orientierung hatten die Schülerinnen und Schüler Zeit und erkundeten die Stadt auf eigene Faust. Einige schlenderten durch die historische Altstadt, sahen einen kleinen Fluss und bewunderten die alten Fachwerkhäuser sowie die große Kirche. Besonders gut gefielen den Schülerinnen und Schülern die berühmten, traditionellen Pâtisserien. Viele kauften dort typisch französische Gebäcke, wie Macarons oder Eclairs. Viele Parks aber auch die vielen kleinen Läden, die es bei uns so gar nicht gibt, waren sehr interessant.

Nach ein paar Stunden trafen sich alle wieder am Bus und machten sich auf den Weg, um den Bunker „Ouvrage du Four à Chaux“ in Lembach zu besuchen. Dieser wurde 1930 gebaut, um die Grenze zu schützen. Zuerst mussten viele Treppen tief in den Boden hinabgestiegen werden. Unten war es richtig kalt, weil dort das ganze Jahr über nur 13 Grad herrschen. Die Reisegruppe lief durch die lange, dunkle Gänge, während der Guide erklärte, dass hier früher um die 580 Soldaten gelebt hatten. Sie hatten monatelang ohne Tageslicht auskommen müssen.  Der Bunker war wie eine kleine Stadt unter der Erde. Die Schülerinnen und Schüler betrachteten die großen Küchen, Lazarette und das kleine Krankenhaus.  Auch die engen Schlafräume mit den vielen Stockbetten und die Waschräume schauten sich alle staunend an. Sehr interessant war auch der riesige Panzerturm aus Stahl. Der Guide zeigte, wie man ihn nach oben und unten fahren kann. Er funktioniert heute immer noch. Sogar gefundene Waffen, wie Granaten und ähnliches, wurden in einem kleinen Museum am Ende der Tour gezeigt.  Mit allerlei neuem Wissen kehrten die Schülerinnen und Schüler schließlich zurück ans Tageslicht.

Der Ausflug war sehr lehrreich, spannend und für alle unvergesslich. Ein großer Dank gilt auch dem Förderverein, der die Reise finanziell großzügig unterstützt hat.

Text: Felicitas Spahlinger (9c)